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Bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. wurden Esel im Niltal domestiziert. Auf allen Großbaustellen der Menschheitsgeschichte waren Esel im Einsatz - von Pyramiden in Ägypten bis zum Kolosseum in Rom - überall schleppten Esel gewaltige Lasten und zogen schwere Karren. Esel treidelten Schiffe auf den Flüssen und drehten unermüdlich Brunnenräder und Mühlsteine. Der Esel konnte diese Arbeit ohne jegliches wertvolles Zusatzfutter verrichten. Nach seiner getaner Arbeit begnügte er sich mit kargem Futter. Genau 127-mal wird der Esel in der Bibel erwähnt und ist somit das berühmteste Tier der Heiligen Schrift. Heute, trotz Motorisierung trippelt der Esel nicht nur im Orient, arbeitet immer noch hart und erträgt was ihm aufgebürdet wird. In Europa wird der Esel auch u.a. in Schafherden eingesetzt. Mit seinen großen Ohren kann er auch in mitten der Schafherde fremde Geräusche sofort orden, dem entsprechend reagieren und sogar "seine" Schafherde gegen Eindringlinge verteidigen. Zieht der Schäfer weiter, ist der Esel sein Helfer für das Tragen von Schafnetzen und Gepäck. Und in jüngster Zeit erlebt der Esel sogar ein überraschendes Comeback mit völlig neuen Aufgaben: als Freizeitgefährde, als Helfer in Therapiezentren, wegen seiner Trittsicherheit als Lastenträger für Trekking-Touren und auf jeden Fall aber, als geliebtes Langohr, das keineswegs stur und dumm ist, sondern das überlegt und ruhig handelt und vor neuen Situationen von uns überzeugt werden möchte! |
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